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Warum noch Radwege bauen?

Zum Artikel „Radweg beim Landkreis beantragt“ vom 12. September Warum noch Radwege bauen?

Der Grund dafür ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu der Radwegebenutzungspflicht und eine Forderung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), diese abzuschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 In der letzten Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, dass im Landkreis Schaumburg Radwege umdeklariert werden.

Als Folge dieser Forderung wurden nun viele Radwege als reine Fußwege umgezeichnet mit dem Zusatz „Für Fahrräder frei“. Grundlage für die Forderung des ADFC soll eine Untersuchung sein, dass Radfahrer auf Radwegen erhöhter Unfallgefahr ausgesetzt sind, als wenn sie auf der Fahrbahn fahren.

Wenn sie aber nun wählen können, wo sie fahren dürfen, erhöht sich die Unfallgefahr noch mehr.

Denn in dem heutigen starken Verkehr fahren Radfahrer nun auf der Straße und auf Fußwegen, es kann also vorkommen, dass an einer Einmündung auf beiden Wegen Radfahrer unterwegs sind, und das soll die Unfallgefahr reduzieren?

Wenn die Radfahrer, laut der Forderung des Clubs und der Gerichte, auf den Straßen fahren dürfen beziehungsweise sollen, brauchen wir auch keine Radwege mehr bauen und können das Geld anderswo sinnvoller ausgeben.

Aufgefallen ist mir das bereits an der in diesem Jahr neu renovierten Straße von Reinsen bis Kreuzung Reinsdorf/Groß Hegesdorf. Dort wurde neben der Straße ein neuer Radweg gebaut (hat sicher eine Menge Geld zusätzlich gekostet) und niemand nutzt ihn, denn die Radfahrer fahren auf der Straße und Fußgänger habe ich dort noch keine gesehen.

Bei der aktuellen Rechtssprechung und den Forderungen vom ADFC sollte man auf den Bau von weiteren Radwegen verzichten.

Harald Haage

Messenkamp

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