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Leserbriefe Warum stimmt ein Großteil für „Republikspalter“?
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11:57 28.10.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
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Allerdings sind es angesichts 24 Prozent Nichtwähler lediglich 9,58 Prozent aller Wahlberechtigten, die diese Partei gewählt haben. Okay, mehr als diejenigen, die sich jeweils für die Pöstchenjäger in unseren „etablierten demokratischen Parteien“ FDP, Grüne oder Linke entschieden haben. Verständlich.

Aus diesem Interview geht leider nicht hervor, ob es Herrn Prof. Salzborn interessiert, herauszufinden, warum ein Großteil der AfD-Wähler für die Republikspalter gestimmt hat.

Nichts geschieht und ändert sich wirklich

Ich schätze, und damit bin ich nicht allein, gut 30 bis 40 Prozent haben die AfD gewählt, weil sie ihr Wahlrecht wahrnehmen wollten, aber nicht wussten, wem sie ihre Stimme geben sollten. Seit nunmehr zwölf Jahren bekommen sie von den Regierungen, in unterschiedlichen Konstellationen und Bündnissen, unter Führung von Frau Merkel den immer gleichen alternativlosen Mist zu hören und zu sehen: Wir müssen, wir wollen, wir werden und so weiter. Aber nichts geschieht und ändert sich wirklich. So viel ist nach diesen zwölf Jahren an allen Ecken und Kanten im Argen – eine Aufzählung würde diesen Leserbrief sprengen –, zugekleistert (noch) von unserer erfolgreichen Wirtschaft.

Dazu noch eine völlig missglückte Griechenland-„Rettung“, eine voll gegen die Wand gefahrene sogenannte Energiewende, eine dilettantische Flüchtlings- und Willkommenspolitik, ein paar Wahrheiten wie: „Sie dürfen davon ausgehen, dass es mit mir keine Pkw-Maut geben wird“ und Ähnliches.

Feindbild AfD lenkt vom eigenen Versagen ab

Mich wundert nur, wie viele Menschen in diesem Lande das alles duldsam hinnehmen und abnicken. Einfach mal richtig gute Politik auf allen Ebenen für die Bürger und nicht für die Lobbyisten gemacht, und die „Republikspalter“ marginalisieren sich; der „Spuk“ verschwindet. Aber leider ist damit auch in dieser Legislaturperiode nicht zu rechnen… Mit dem Feindbild „AfD“ lässt sich ja auch so gut von eigenem Versagen ablenken. Rainer Goldemann, Rodenberg

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