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Weisheit gilt nicht für Neinsager

Zum Artikel „Harsche Kritik an der SPD“ vom 15. Juni. Weisheit gilt nicht für Neinsager

Was lange währt, wird endlich gut. Sollte man meinen, wenn man sich die Entscheidung des Hohnhorster Gemeinderates zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) in Rehren vor Augen hält.

Doch leider gilt diese Weisheit nicht unbedingt für die „Neinsager“ aus der SPD. Seit Anfang des Jahres ist bekannt, dass das geplante DGH auf dem Gelände des MTV Rehren gebaut werden soll. Die Ratsfraktion der SPD hätte sich einstimmig für die ursprünglich geplante Variante „Alte Scheune“ ausgesprochen, wie sie während der Ratssitzung betonte, wohl wissend, dass diese Variante den Haushalt der Gemeinde mit mindestens 216000 Euro belastet hätte. Auch der Arbeitskreis DGH hätte dieses Vorhaben lieber realisiert. Tatsache ist aber auch, dass sich die Ratsgruppe CDU/WGN dem Umbau der Scheune zum DGH verweigert hätte. Damit hätte es, aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Rat, sicherlich kein DGH gegeben. Da für den Arbeitskreis aber entscheidend war, den Bau eines DGH zu realisieren, hat man sich der neuen Situation gestellt, und konstruktiv an der neuen Idee mitgearbeitet.

Aufgrund der Abstimmung im Rat bleiben nach wie vor zwei wesentliche Fragen an die „Neinsager“ aus der SPD. In der Ratssitzung wurde vonseiten der „Neinsager“ immer wieder betont, mit dem geplanten maximalen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 185.000 Euro sei die Gemeinde völlig überfordert, ja, sie würde sogar in den nächsten 20 Jahren dazu führen, „kein Projekt mehr machen zu können, welches sinnvoller wäre, etwa die Schule in Ohndorf“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Sven Hasenstab. Wie passt diese Aussage zu der oben genannten einstimmigen Zusage zum Umbau der alten Scheune?

Eine weitere Frage bezieht sich auf die Mitarbeit der „Neinsager“ im Entscheidungsprozess. Obwohl immer wieder persönlich eingeladen, an den öffentlichen Sitzungen der AG DGH teilzunehmen, hat sich der Fraktionsvorsitzende der SPD, aber auch andere „Neinsager“, kein einziges Mal auf diversen Sitzungen des Arbeitskreises DGH sehen lassen. Warum eigentlich nicht? Meinhard Strohschnieder

 

 

 Leiter der AG DGH Rehren

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