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Leserbriefe Wo bitte, geht’s zum Wahlkampf?
Mehr Meinung Leserbriefe Wo bitte, geht’s zum Wahlkampf?
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23:00 31.08.2018
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Wo „tobt“ denn der Wahlkampf um dieses nicht ganz unwichtige Amt?

Gibt es keine Bewerber, die sich zutrauen, es auch angesichts der tiefroten Zahlen des Vehlener Klinikums vielleicht besser machen zu können als der jetzige und wohl auch zukünftige Amtsinhaber?

Was machen die im Krankenhaus, wenn Jens Spahn seinen Plan tatsächlich verwirklicht und bei der Personalausstattung Mindestvorgaben macht und dann nicht mehr an der Personalstellschraube gedreht werden kann? Muss ich dann zur Behandlung einen „Fakelaki“ mitbringen?

Gilt auch hier die Wahlkampfaussage der Bundeskanzlerin, sie „wüsste nicht, was wir noch besser machen könnten“? Das sendet meiner Ansicht nach ganz fatale Signale an das Wahlvolk, wie: „Die machen doch eh (fast) alle nur das Gleiche.“ Also geht man überhaupt nicht zur Wahl oder rüber zum rechten Rand.

Muss man damit rechnen, dass die großen Parteien auch bei anderen Wahlen mit Einheitskandidaten antreten werden? Herr Gabriel hatte schon vor den Bundestagswahlen laut darüber nachgedacht, ob es für die SPD überhaupt Sinn mache, einen eigenen Kanzlerkandidaten aufzustellen.

Um mit Professor Patzelt zu sprechen: So wird das nichts, wir brauchen mehr Transparenz und Dialog, auch mit Rechtspopulisten.

Siegfried Wache, Bückeburg

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