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Donkey Pilots

im Interview mit Donkey Pilots

Ende 2016 glänzten die Donkey Pilots im Vorprogramm der britischen Kultband New Model Army und überzeugten dabei Presse und Publikum gleichermaßen. Und auch als Opener von Phillip Boa & The Voodooclub oder Ohrenfeindt machten die Jungs zu Beginn ihrer Karriere von sich Reden. Mit ihrem ersten Album „Garbage Man“ tourte die Band dann drei Monate lang durch die Clubs und Bars in ganz Deutschland. Nun sind sie wieder am Start, mit neuer Platte und neuer Tour.

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Wie seid Ihr zur Musik gekommen?

Das war irgendwie so. Schon immer. Manche Dinge sind einfach da. Oder man muss bei dem ein oder anderen sehr tief in der Traumabewältigungs-Kiste wühlen. Musik hat viele Facetten an sich – und einige sind unerklärlich. Das ist eine Art Magie und Anziehung der sich niemand von uns widersetzen konnte.

Gibt es eine Band oder einen Musiker der Euch inspiriert hat?

Viele. Und auch immer wieder Neue. Wer hier jetzt Nennungen erwartet… da würde man hier zwar von jedem Bandmitglied einen Hauptheroen hinschreiben aber das Ganze wäre einfach unvollständig. Inspiration kommt aus allen (Musik-)Richtungen und Stilen, auch von Kunst bis Film – man saugt ja zwangsläufig auf was man großartig findet, egal ob bewusst oder unbewusst, wenn es sein soll findet es irgendwie den Weg in den Bandkessel und am Ende sind da die Donkey Pilots.

Wann und wo schreibt Ihr Eure Songtexte am liebsten?

Dann wenn es einfach passiert. Im Kopf auf dem Klo, dann an der frischen Luft im Wald, ganz geschäftsmäßig am Schreibtisch vor dem Computer oder Taperecorder mit Gitarre in der Hand (das muss alles sofort mitgeschnitten werden sonst wird’s vergessen), dann zusammen im Proberaum mit Bier und Antidepressiva – ist wirklich immer ’ne tolle Party, aber nicht jedem zu empfehlen.

Was macht Ihr, wenn Ihr nicht im Proberaum abhängt?

Wir verstehen die Frage nicht!?

Welche Musik läuft bei Euch im CD-Player, außer Eure eigene?

Bei Hector aktuell Robyn Hitchcock – Robyn Hitchcock, Afghan Whigs – In spades und Tears for fears – Elemental. Tyler ist gerade auf verschiedenen Bluegrass-Trips und die Hellacopters und alte Blueser sind wie Biffy Clyro beim Rest der Bande auch noch immer mal wieder ein Thema.

Was verbindet Ihr mit dem idyllischen Landkreis Schaumburg, in dem unser Magazin erscheint? Sagt Euch Schaumburg überhaupt etwas? ;-)

Nun, da die Donkey Pilots ursprünglich in Hameln gegründet wurden ist uns Schaumburg als Hamelner Nachbar natürlich ein Begriff. Auch wenn es uns im schönen Schaumburger Land bislang fast durchweg verwehrt geblieben ist Konzerte zu spielen. Ihr könnt uns aber gerne mal anrufen und dann ändern wir das – ganz egal ob Club, Bar oder Open Air.

Was gefällt Euch an Hannover am besten?

Ihr erwartet vermutlich, dass wir sagen „die A2 Richtung Schaumburg“, nicht wahr?
Man muss aber gestehen, dass die große, wechselnde Auswahl an Bieren aus aller Welt bei Onkel Olli’s Kiosk hier etwas für sich hat.

In welcher Szene-Location kann man Euch am Wochenende treffen?

Völlig unterschiedlich. Eigentlich ist man nirgends so recht vor uns sicher. Die Bluesgarage in Isernhagen ist aber immer mal eine Reise wert.

>>>NEUE PLATTE - Serious Man

Irgendwo in Raum und Zeit zwischen Rock, Blues, Alternative, Americana, Indie, Folk, UK und Amerika schweben die Donkey Pilots mit ihrer zweiten LP. Hier werden alle Register des dreckigen Retro-Rockbestecks gezogen: von live eingespielten Songs über Vintage-Recording auf Tonband bis hin zur Hammond-Orge, die höchstpersönlich von Keyboardlegende Don Airey eingespielt wurde. Einmal mehr zeigen die Donkeys, dass sie sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Sie kreieren und servieren ihre ureigene Vorstellung von Rockmusik und schmutzigem Blues. Und das am liebsten live. So auch zum Album Releasekonzert am 2. Oktober im „Bei Chéz Heinz“ in Hannover.

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