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17.000 Euro – das wünscht sich manch ein Verein

Zum Artikel „17.000 Euro zum Geburtstag“ vom 2. Juni. 17.000 Euro – das wünscht sich manch ein Verein

Das ist der Hammer, 17.000 Euro geschenkt zu bekommen. Das wünscht sich jeder gemeinnützige Verein. Als ich für die Finanzen eines Sportvereins verantwortlich war, spielte sich der Spendenrahmen im Hundert-DM-Bereich ab.

Das war immerhin ein Verein mit über 1000 Mitgliedern, davon mehrere Hundert Jugendliche. Und wer sind die Begünstigten in diesem Fall?
Ich vermute mal, zu dem überschwänglich gelobten Sinfoniekonzert werden kaum Jugendliche kommen, sondern nur Erwachsene, die sich so ein Konzert auch bei kostendeckendem Eintritt hätten leisten können. Und was sind eigentlich 70 Jahre? Das ist doch kein Anlass! Es sei denn, man bekommt 17.000 Euro geschenkt.

Und der Spender? Sicher nicht der Herr Schreek persönlich. Wie kommt eigentlich eine Bankstiftung dazu, bei einem solch nichtigen Anlass eine derartige Menge Geld zu verschenken? Haben nicht die Sparkassen und Volksbanken in letzter Zeit zu Recht laut geklagt über die katastrophalen Folgen der EZB-/Draghi-Politik und deshalb an Personal gespart und an allen möglichen Gebührenschrauben beim Kunden gedreht? Und auch dieser Banker wird außerdem über den ruinösen Wettbewerb mit den Direktbanken wie DiBa oder Consors geklagt haben.

Aber Online-Banken verschenken nicht einfach Geld, Herr Schreek.
Georg Reimann
Lauenau

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