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Anmaßend

Zu dem Artikel „In 40 Jahren 858 Kinder begleitet“ vom 22. Juli. Anmaßend

Für eine 40-jährige Tätigkeit im Kindergarten Petzen ist Dank und Anerkennung richtig und wichtig. Ob Eigenlob auch in diese Kategorie fällt, wage ich zu bezweifeln.

Die Gesellschaftspolitik hat so rasante Veränderungen gebracht, dass heute vieles anders, aber nicht unbedingt besser geworden ist.
Das betrifft auch in großem Maße die Kindergartenarbeit. Der Kindergarten Petzen hat schon immer – wenn auch im Anfang mit wenig Mitteln – Schritt gehalten. Die verabschiedete Leiterin Renate Barkhausen behauptet bei jeder Gelegenheit: „Ich habe eine Kinderaufbewahrung übernommen, wo die ,Tanten‘ lediglich mit den Zöglingen gespielt haben.“ Das ist eine unverschämte Anmaßung gegenüber den Vorgängerinnen und entspricht absolut nicht der Wahrheit. Die glorreichen Worte: familienergänzend, didaktisch und pädagogisch, die Frau Barkhausen versucht, auf ihre Fahnen zu schreiben, waren im Kindergarten immer selbstverständlich und wurden gelebt. Ich freue mich heute noch, wenn ich von „Ehemaligen“ mit „Tante Gerda“ begrüßt werde.

Gerda Wöbking
Bückeburg

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