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Bad Nenndorf zahlt drauf

Zum Artikel „Kurbetriebe machen hohen Verlust“ vom 1. Oktober. Bad Nenndorf zahlt drauf

Sie berichten, dass die Kurbetriebe im Jahr 2014 nach einem Landeszuschuss von einer halben Million Euro noch einen Verlust von Euro 407.000 ausweisen, dass also insgesamt rund eine Million Euro verbraten wurde.

Es ist nicht unbekannt, dass die KurT allein in den Jahren 2007-2013 einen Gesamtverlust von 9,33 Millionen Euro verursacht hat, also pro Jahr durchschnittlich 1,3 Millionen Euro. In Anbetracht der wachsenden Flüchtlingsströme haben wir jetzt und in Zukunft mit einer enormen Ausgabensteigerung für die Stadt und die Samtgemeinde zu rechnen.
Da das Defizit der Kurbetriebe, sprich jegliche Unterdeckung, von der Kommune aufgefangen werden muss, dürfte es angebracht sein, die vor allem durch die KurT betriebene Geldvernichtung zu stoppen. Die Stadt als alleinige Gesellschafterin der KurT sollte sich veranlasst sehen, die Planung von Veranstaltungen für 2016 und die Folgejahre zur Chefsache zu erklären und den Aufsichtsrat entsprechend in die Pflicht zu nehmen.
Wie der Gesellschaftsvertrag diese Fragen regelt, ist uns Bürgern nicht bekannt. Auch ein Vertrag lässt sich aber ändern.
Es kann jedenfalls niemand ernsthaft annehmen, dass wir es uns in den nächsten Jahren noch leisten wollen und können, Veranstaltungen zur allgemeinen Bespaßung durchzuführen, von denen eine ganze Reihe nicht nur nichts einbringen, sondern erhebliche Verluste verursachen.

Dorit Kosian
Bad Nenndorf

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