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Besserung ist leider nicht in Sicht

Zum Artikel „Grünflächen ,Schlimm wie nie zuvor‘“ vom 26. August Besserung ist leider nicht in Sicht

In der Tat es sieht schlimm aus in Stadthagen. Offenbar hat der Bürgermeister die Erledigung seines Wahlversprechens, die Dreckecken zu beseitigen, auf den späteren Teil seiner Amtszeit verschoben.

Die Grünflächenpatenschaftsidee ist ein Flop. Diejenigen, die davon angetan sind, pflegen schon seit langer Zeit auch den öffentlichen Bereich vor ihrem Grundstück, und diejenigen, die ihren Vorgarten vernachlässigen, werden sich um das öffentliche Grün erst recht nicht kümmern. Ein Mehrwert ist nicht zu verzeichnen.

Was der Wirtschaftsausschuss zu dem Problem zu sagen hat, ist nicht zielführend. Die Ursachen müssen ermittelt werden. Ist der Bauhof ausreichend besetzt? Wie hoch ist der Krankenstand? Ist es richtig, die Gärtnerei den Bürgerdiensten in der Stadtverwaltung zuzuordnen und nicht dem Bauamt? War es richtig, die Stelle des Gärtnermeisters nicht wieder zu besetzen?

Wer kontrolliert die Fremdfirma? Nach welchen Kriterien wurde sie ausgewählt? Kann die Effizienz des Bauhofes durch Kooperation gesteigert werden, weil Spezialisierung und Technikeinsatz in größeren Einheiten besser möglich sind? Kann man aus der Kooperation von Wunstorf mit Hagenburg lernen? Dort ist der leistungsfähigste Bauhof in der Region entstanden.

Ist der Zustand des öffentlichen Grüns in Stadthagen am Ende nur ein weiteres Beispiel für die Unterfinanzierung der Stadtverwaltung? Der Ausschuss diskutiert nur an der Oberfläche. Besserung ist nicht in Sicht, leider.

Eckhard David
Stadthagen

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