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Bitte nach Vernunft entscheiden

Zum Artikel „Ratten werden aus den Gräben getrieben“ vom 13. Juli. Bitte nach Vernunft entscheiden

Ich kann den Ausführungen von Herrn Werner Paul zu dem Wildwuchs an Böschungen und Gräben in Bad Nenndorf nur beipflichten.

Als Anwohner des Rispenweges sehe ich jedes Jahr, wie der Graben an der Horster Straße zwischen Überfahrkreisel und Ortsausgang Richtung Horsten total zuwächst. Das Gras ist mittlerweile 1,20 Meter hoch und samt sich in die Anliegergärten aus. Darüber hinaus ist es entsprechend trocken und eine weggeworfene Zigarette könnte durchaus einen Flächenbrand verursachen.
Der Hinweis des Stadtdirektors auf ein Mähverbot während der Brut- und Setzzeit überzeugt mich – zumindestens an diesem Graben – nicht. An dieser stark frequentierten Straße mit Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr habe ich noch kein Vogelnest im Graben gesichtet. Außer weggeworfenem Müll wird man hier keine Tiere entdecken.
Herr Paul hat durchaus Recht, wenn er darauf hinweist, dass die Landwirte in dieser Zeit auch ihre Gräben – und das in freier Natur – mähen. Es wäre wünschenswert, wenn die Stadt diesbezüglich eine Entscheidung nach der Vernunft und nicht nach Gesetzen treffen würde.
Jürgen Lempert
Bad Nenndorf

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