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Böhmermanns Schmähgedicht ist verletzend und entwürdigend

Zum Leitartikel „Der schmerzende Rechtsstaat“ vom 16. April. Böhmermanns Schmähgedicht ist verletzend und entwürdigend

Der Autor des Leitartikels stellt Merkels Äußerung zum Schmähgedicht Böhmermanns als oberflächliche Kritik, dumm, ärgerlich sowie instinktlos dar.

Meines Erachtens hat unsere Bundeskanzlerin gerade als Frau und Vorbild sich von dem Gedichtinhalt distanziert, da er zum größten Teil verletzend und entwürdigend ist und sich auf der niedrigsten Sprachebene bewegt, sodass ich auf das Zitieren hier verzichte. Wenn Herr Grimm es ferner als Verdienst von Böhmermann ansieht, mit intellektueller Doppelbödigkeit zu einer Selbstvergewisserung unseres Landes über seine Werte und Normen beigetragen zu haben, dann ist das für mich und hoffentlich für die Mehrheit des Volkes völlig inakzeptabel und zeigt, welch Geistes Kind er selbst ist. Als Leser dieser Zeitung hoffe ich, dass der letzte Teil des Leitartikels nicht die Meinung der Redaktion wiedergibt. Ich schließe mich dem Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur an der Maximilian Universität München an: „Blicke ich auf das Gedicht selbst, dann ist es schlecht und geschmacklos und pennälerhaft.“
Peter Bleyl
Stadthagen

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