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Buchenallee nicht unproblematisch

Zum Artikel „Seniorenbeirat kritisiert Bürgerbusverein“ vom 6. Oktober. Buchenallee nicht unproblematisch

Als einer der vielen Fahrer für den Bürgerbus stelle ich richtig: Nicht der Vorstand des Bürgerbusvereins hat sich gegen die Haltestelle oberhalb des Friedhofs ausgesprochen. Vielmehr haben sich zwölf von 17 anwesenden Fahrern gegen die Haltestelle ausgesprochen.

Bei drei Enthaltungen haben lediglich der im Artikel genannte Wilfried Koch und ein weiteres Vorstandsmitglied für die Haltestelle gestimmt.
Es ging nie um eine „Winterhaltestelle“ an der Buchenallee. Als die Haltestelle am unteren Teil des Friedhofs wegen der Straßenbauarbeiten nicht angefahren werden konnte, ist der Bürgerbus in den Sommermonaten probehalber über die Buchenallee gefahren.
Zu den Fakten: 1. Der Nenndorfer Friedhof weist eine Hanglage auf. 2. Der Friedhof wird seit Jahren regelmäßig angefahren. 3. Der Probebetrieb ergab 8 (in Worten: acht) Fahrgäste. 4. Schon im Sommer ist das Erreichen der Buchenallee auf der Route nicht unproblematisch, da es durch die Fußgängerzone Hauptstraße und dann die enge Hohe Straße hinaufgeht.
5. Bei Straßenglätte stellt die Steigung ein Problem dar. Am Straßenrand zusammengeschobener Schnee macht die Hohe Straße für den Bus bei Gegenverkehr unpassierbar. 6. Fahrplantechnisch sind wir durch die VLN weisungsgebunden. So ist es zum Beispiel nicht möglich, im Sommer über die Buchenallee und im Winter über die Hauptstraße zu fahren. 7. Falls wir im Sommer über die Buchenallee fahren würden, müsste die Haltestelle Hauptstraße ersatzlos entfallen, was zur Folge hätte, dass der Friedhof im Winter gar nicht mehr angefahren würde.
Ich hoffe, dass meine unemotionalen Ausführungen sowohl für den Seniorenbeirat als auch für die Leser der SN die bürgerfeindlichen Argumente entkräftet haben und die Debatte damit beendet ist.
Peter Lindwedel
Bad Nenndorf

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