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Bückeburg ist sehr wohl fahrradfreundlich

Zum Artikel „Appell zu mehr Engagement“ vom 30. Mai. Bückeburg ist sehr wohl fahrradfreundlich

Das ist einfach ungerecht! Bückeburg ist sehr wohl eine fahrradfreundliche Stadt. Wie viele Städte gibt es denn, in denen ein Radfahrer – ganz gleich aus welcher Richtung – auf durchgehenden Radwegen die Innenstadt erreichen kann?

Auch die Einkaufsbereiche Kreuzbreite und Am Weinberg sind durch Radwege mit der Innenstadt verbunden.
Selbst die umliegenden Ortschaften sind gut über Radwege zu erreichen. Am Sablé-Platz gibt es sogar einen schmucken Radparkplatz mit der Möglichkeit, Gepäck in Schließfächern sicher zu verwahren. Von hier sind es nur wenige Schritte zur Fußgängerzone und zum Marktplatz. Und wer Radwege für Rusbend und Deinsen fordert, kann nicht von dieser Welt sein.

Einzig das kurze Stück Schulstraße vom Kreisel bis zum Unterwallweg ist für Auto- und Radfahrer gleichermaßen schwierig zu befahren. Hier kann es schon mal richtig eng werden. Für dieses Stück Straße wäre tatsächlich eine Tempo-30-Zone fällig. Andererseits kann jeder gutwillige Radfahrer dieses Stück über den Oberwallweg oder die Herderstraße umfahren.

Der Fahrradklima-Test des ADFC gründet sein Urteil auf die Befragung von 95 Personen, von denen nur 36 Teilnehmer Lob oder Kritik geübt haben. Das dürfen die Bückeburger einfach nicht ernst nehmen. Sie sollten sich weiter über ihre schöne Stadt freuen. Mit und ohne Fahrrad. Für mich ist Bückeburg eine gute Stadt zum Radfahren und gehört in der Bewertung auf den zweiten Platz – gleich hinter Amsterdam.
Dietmar Kampe
Bückeburg

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