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Das Ansehen der Bergleute ehren

Zu der Berichterstattung zum „Georgschacht“. Das Ansehen der Bergleute ehren

Und schon wieder geht es um das Gezetere zur Erhaltung eines Kulturhistorischen Objektes der Stadt Stadthagen und des Landes Schaumburg: den „Georgschacht“.

Eine einmalige Gelegenheit im Rahmen der 800-Jahrfeier Stadthagens ein unübersehbares, markantes Mahnmal inmitten der Schaumburger Mulde aufzuwerten.

 Obwohl schon sehr verfallen, liegt das Verwaltungsgebäude mit Waschkaue, die Kohlenkirche, der Wasserturm, das Förderhaus, die gut erhaltenen Gebäude der ehemaligen elektrischen Zentrale und Werkstätten für den Betrachter, geht man entlang des Bückeberges von Obernkirchen bis Reinsen, zu Füßen im Fürstentum Schaumburg-Lippe.

 Es erscheint für die wenigen noch gebliebenen ehemaligen Bergleute, die hier die Lehre des Bergbaus als Bergknappe begonnen haben wie eine Burg, auf die sie mit Recht stolz sein dürfen. Generationen von Bergleuten haben Tag und Nacht hier ihr täglich Brot verdient, Familien ernährt und dem Fürsten zu Ruhm und Reichtum verholfen. Auch namentlich: des Fürsten Georg Steinkohlenschacht.

 Bei heutigen vielerlei möglichen Geldquellen für die Erhaltung kulturhistorischer Objekte, hier für die Region Schaumburg und der Stadt Stadthagen, sollte es mit ein bisschen Willen, auch bei verzwickten Besitzverhältnissen, möglich sein, für das Ansehen des Bergmannes etwas zu schaffen. Das sind wir auch den Bergleuten schuldig. Wo bleiben die Organisationen, Einrichtungen und Herren, die das Wort Kultur wie einen Heiligenschein vor sich hertragen?

Werner Schöttelndreier,

Nienstädt

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