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Der Mensch ist gefährlich

Zu dem Bericht „Der letzte Schuss“ vom 24. März. Der Mensch ist gefährlich

Warum es in Schaumburg keine Zahlen zu Waffen und Waffenbesitzern geben soll, ist nicht nachvollziehbar.

Hat nicht die Brüsseler Bürokratie uns das hochgelobte Europäische Waffenregister aufs Auge gedrückt, mit dem der gesamte europäische/deutsche Waffenbestand nachvollzogen werden kann?

 Sie suggerieren, der Erbe müsse die Waffen immer vernichten. Gott sei Dank gibt es aber Ausnahmen, über die sich der Erbe aber nicht bei der Behörde informieren sollte, denn die will den politischen Grundsatz „So wenig Waffen wie möglich im Volk“ durchsetzen.

 Den Rückgang der Waffenzahlen und deren Besitzer erklärt Herr Schmeelk mit dem Abgang innerhalb der Jägerschaft. Dies ist falsch, weil genug Jungjäger die Jägerprüfungen absolvieren. Herr Parnow von der Schaumburger Jägerschaft kann dies sicher bestätigen. Und ein Jäger wird seine englischen, italienischen oder Suhler Waffen, die ihn bis zu 15 000 Euro kosten können, sicher nicht der Verschrottung zuführen, sondern sie dem Nachwuchs zur Verfügung stellen.

 Eine Waffe, egal welcher Art, ist und bleibt ein totes Stück Metall. Erst der Mensch, der dieses tote Metall bedient, ist das gefährlichste Waffenteil.

 Wir schicken unsere jungen Soldaten nach Afghanistan und in andere Krisengebiete. Hier bedienen sie, nach entsprechender Ausbildung, Kriegsgerät – eigenverantwortlich. Kommen sie hoffentlich gesund wieder heim und wollen im Schützenverein Großkaliber schießen, müssen sie erst, wenn sie jünger als 25 Jahre sind, eine medizinisch-psychologische Prüfung vor einem Facharzt über sich ergehen lassen, ob sie denn überhaupt zum Großkaliberschießen geistig fähig sind. Auf eigene Kosten natürlich.

 Übrigens: Das Gefährlichste am Schießsport ist die Fahrt zum Schützenverein!
Peter Schinski
Bad Nenndorf

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