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Dorfgemeinschaftshaus als Modell für eine gute Zusammenarbeit

Zum Artikel „Straßen sanieren und Radweg bauen“ vom 31. August. Dorfgemeinschaftshaus als Modell für eine gute Zusammenarbeit

Wie steht es doch so schön im Flyer der CDU Hohnhorst zur bevorstehenden Gemeinderatswahl – Zitat: „Unser junges und erfahrenes Team steht für einen Neuanfang in der Hohnhorster Ratsarbeit.“

Neuanfang kann ja nur so gemeint sein: Wir werden nach den Erfahrungen der letzten Wahlperiode in Zukunft anders miteinander umgehen. Nicht ständiger Streit und Disharmonie sollen die Arbeit des Rates bestimmen, sondern sachlich fundierte Entscheidungen, die auch nicht geprägt sind von jeweiligen Interessen der Ortsteile Hohnhorst, Ohndorf und Rehren.

Nicht mehr die Frage: „Was tut meinem Ortsteil gut?“, sondern „Was tut der Gemeinde Hohnhorst und damit allen Bürgern der Gemeinde gut?“, sollte im Vordergrund der Entscheidungen stehen.
Passt dazu die Aussage des Bürgermeisterkandidaten Cord Lattwesen zum geplanten Dorfgemeinschaftshaus in Rehren: Er gönne den Rehrenern einen Treffpunkt.

Zur Klarstellung: Wir Rehrener brauchen keinen zusätzlichen Treffpunkt, davon gibt es genug. Und gerade das hinter uns liegende Erntefest hat mal wieder bewiesen, wie es um die Dorfgemeinschaft in Rehren steht. Vier Tage praktizierte und gelebte Dorfgemeinschaft! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Aber was fehlt in der Gemeinde Hohnhorst? Eine barrierefreie Begegnungsstätte für alle Bürger der Gemeinde. Ein Ort, an dem familiäre, kulturelle, soziale und politische Veranstaltungen stattfinden können. Das geplante Dorfgemeinschaftshaus ist eine Investition in die Zukunft aller Hohnhorster Bürger, vor allem aber in kommende Generationen.

Zwei bereits konkret geplante Vorhaben sollen, sobald das DGH fertiggestellt ist, von Bürgern für Bürger, insbesondere für Kinder umgesetzt werden. Es soll ein Kinderchor gegründet werden, und es soll Fotokurse geben. Beides Vorhaben für Kinder, nicht nur aus Rehren, sondern selbstverständlich aus der gesamten Gemeinde, vielleicht sogar darüber hinaus.

Weitere Vorhaben sind in der Planung, und das, obwohl noch nicht einmal eine Baugenehmigung für das DGH vorliegt. Alle stehen unter dem Vorbehalt, für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zugänglich zu sein. Diese Philosophie ist den Parteien seit Langem bekannt.

Das Dorfgemeinschaftshaus könnte ein Musterbeispiel dafür sein, wie man zukünftig im Hohnhorster Rat mit problematischen Entscheidungen umgeht: an der Sache orientiert, auf der Basis technisch und finanziell machbarer Überlegungen, natürlich auch unter Berücksichtigung von Risiken.

Zum Schluss: Der mögliche Bau des Dorfgemeinschaftshauses wird übrigens mit 73 Prozent bezuschusst. Gelder aus dem Programm: „Projekte zur Bewahrung und Entwicklung der Dörfer“ finanziert von der EU und dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium.
Meinhard Strohschnieder, Leiter des Arbeitskreises „Dorfgemeinschaftshaus Rehren“

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