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Ein klares Nein zum geplanten Werbeturm

Zum Artikel „Werbeturm in Bückethaler Landwehr geplant“ Ein klares Nein zum geplanten Werbeturm

Durch den geplanten Werbeturm an der Bückethaler Landwehr kann es passieren, dass sich die dort ansässige Saatkrähenkolonie gestört fühlt und sich dann einen neuen „Wohnplatz“ sucht.

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Ein geplanter Werbeturm an der Bückethaler Landwehr erhitzt die Gemüter.

Quelle: Montage

Die Saatkrähen sind intelligent und leben in großen Kolonien. Gerade das aber macht die Saatkrähen unbeliebt.
Vor allem ihr heiseres Geschrei und die Hinterlassenschaften ihrer Verdauung stören viele Menschen, jedoch gerade das Wäldchen an der B 65 und der A 2 ist „so weit vom Schuss“, dass sich bisher niemand daran gestört hat und die Tiere ungestört dort nisten konnten.

Sollten die Tiere dort nun gestört werden, ist es gut möglich, dass sich die Kolonie in der Stadt und eventuell im Kurpark ansiedelt. Das sollte bedacht werden, bei den derzeitigen Planungen. Nicht nur durch den Lärm während der Bauphase, auch das der Werbeturm nachts bestrahlt werden soll, kann sich negativ auf die Tiere und den derzeitigen Standort der Kolonie auswirken, da sich die Tiere in ihrer Nachtruhe gestört fühlen könnten.

Dies trifft sicher auch auf Anwohner zu, wenn nachts der Turm hell erleuchtet wird. Eine Bebauung so nah am Naturdenkmal kann nur abgelehnt werden.  Zum einen ist die Kolonie der Saatkrähen gefährdet, zum anderen wird durch die Bebauung auch ein unzumutbarer Eingriff (trotz der Vorbelastung) in das Landschaftsbild getätigt, weil das Naturdenkmal erheblich eingebaut und in seiner Alleinstellungswirkung verlieren würde. Und dies unwiderruflich. Da es sich hier um die größte Saatkrähenkolonie im Schaumburger Land handelt, ist hier die Verantwortung gegenüber des Lebensraumes und weniger der kurzfristige finanzielle Gewinn zu berücksichtigen.
Torben Preuß
Bad Nenndorf

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