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Einfache Lösung wäre besser gewesen

Zum Artikel „Planer: Kein Steuergeld für Hundefläche“ vom 23. April. Einfache Lösung wäre besser gewesen

Wieso eigentlich kein Steuergeld für eine Hundefläche? Wir Hundebesitzer bezahlen doch die Hundesteuer – bisher haben wir nicht gesehen, ob und wie sie im Sinne unserer Vierbeiner verwendet wird. Da wäre doch die Anlage einer Hundewiese eine vernünftige Investition.

 Warum aber sehen die Planer gleich eine Luxusversion mit wetterfestem Weg, einer Trinkstelle und einem Pool für die Tiere vor? Wir Hundebesitzer sind nicht anspruchsvoll, wir sind gewöhnt, bei jedem Wetter auch auf nicht befestigten Wegen Gassi zu gehen. Eine eingezäunte Wiese und eventuell zwei bis drei Bänke für die Menschen – mehr braucht es nicht. Trinkwasser und Kotbeutel kann man mitbringen – so bleiben die Kosten bei einem Bruchteil dessen, was die Planer angesetzt haben.
 Das Argument Eckert Hockners, die Hundefläche werde nur während der drei Monate der Leinenpflicht genutzt, greift entschieden zu kurz. Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb – und derer gibt es viele – müssen ganzjährig an der Leine laufen, wenn man keinen Ärger mit den Jagdpächtern riskieren will. Aber auch diese Tiere würden gern mit Artgenossen frei spielen, ohne dass die Gefahr besteht, Herrchen oder Frauchen mit der Leine zu fesseln.
 Es ist schade, dass man eine kostspielige Planung aufstellt, um diese dann als zu teuer abzulehnen, statt es zunächst mit einer einfachen Lösung zu probieren.
Heinke Binder
Stadthagen

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