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Entscheidung für das Leben

Klinikum Schaumburg Entscheidung für das Leben

Zur Berichterstattung über die „Agaplesion-Haltung zu Abtreibungen“ und den Leserzuschriften vom 19. November.

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Bad Nenndorf. Die vielen Leserzuschriften in den Schaumburger Nachrichten vom 19. November zeigen auf, dass wir doch nicht taub sind, wenn es um das Thema Abtreibung geht.

Einerseits klagen wir darüber, dass immer weniger Kinder in Deutschland geboren werden, wer die Renten zahlt und vieles mehr. Andererseits gibt es die Beratungsregelung (soziale Indikation), nach der ein Schwangerschaftsabbruch straflos bleibt, wenn die Schwangerschaft innerhalb von zwölf Wochen nach der Empfängnis durch einen Arzt abgebrochen wird. Ist der Mensch bis zur zwölfen Woche kein Mensch?

99.237 Abtreibungen in Deutschland im vergangenen Jahr

2015 wurden in Deutschland 99.237 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen. Davon 3879 nach medizinischer, 20 nach kriminologischer und 95338 Abbrüche nach Beratungsregelung (Quelle Statistisches Bundesamt).

Mangelt es demnach an staatlicher Unterstützung, wenn trotz einer Schwangerschaftskonfliktberatung bei einer anerkannten Beratungsstelle, Frauen sich auch zukünftig, zum Beispiel aus Furcht vor sozialem Abstieg, gegen ihr Kind entscheiden werden?

Mehr Information über Verhütung

Das Verantwortungsbewusstsein der Menschen muss geweckt werden, denn mit der präventiven Gesundheitsmaßnahme der modernen Verhütung könnten Abbruchraten vermindert werden. Frauen müssen Zugang zu Informationen und Beratung haben, die sie dabei unterstützen, Schwangerschaften zu verhüten – beginnend mit der Sexualerziehung in unseren Schulen durch fachärztliche Information über Kontrazeption und Prävention von Infektionen und weiterführend durch Information und Beratung in engagierten Famlienplanungseinrichtungen. Christa-Renate Hardt

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