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Entscheidung gegen Beteiligung ist richtig und nachvollziehbar

Zur Debatte um die geplanten Wilhelm-Busch-Tage. Entscheidung gegen Beteiligung ist richtig und nachvollziehbar

Als jahrzehntelanger absoluter Wilhelm-Busch-Fan habe ich mit Interesse die Verhandlungen um eventuelle finanzielle Beteiligung der Gemeinde Wiedensahl an den Wilhelm-Busch-Tagen, die im September dieses Jahres in Stadthagen stattfinden werden, verfolgt.

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Gemeinsam mit Andreas Hofmann (hi. li.) und anderen Mitgliedern des Netzwerkes „Obernkirchen hilft“ sowie Vertretern der Bürgerstiftung Schaumburg und des Lions-Clubs Schaumburg präsentierten die beschenkten Flüchtlingskinder ihre neuen Fahrradhelme.

Quelle: wk

Als jahrzehntelanger absoluter Wilhelm-Busch-Fan habe ich mit Interesse die Verhandlungen um eventuelle finanzielle Beteiligung der Gemeinde Wiedensahl an den Wilhelm-Busch-Tagen, die im September dieses Jahres in Stadthagen stattfinden werden, verfolgt.

Die Entscheidung des Rates der Gemeinde Wiedensahl halte ich für richtig. Der Nutzen für die Gedenkstätten in Wiedensahl ist doch sehr fraglich. Die Argumente der Ratsmitglieder, die gegen eine Beteiligung gestimmt haben, kann ich nur voll unterstützen. Die Gemeinde Wiedensahl sollte die geforderten, beziehungsweise erbetenen, Geldsummen in nachhaltige, für die Busch-Gedenkstätten in Wiedensahl nutzbringende Unternehmungen investieren. Letztlich sind es in Wiedensahl zwei Gedenkstätten, die auf lange Sicht unterhalten sein wollen.

Kleinkariert nennt Herr Wilmers die Entscheidung des Wiedensahler Rates, und sein Argument, es sei kein Affront, sondern ein Angebot, mag aus seiner Sicht vielleicht richtig sein. Sehr verwundert war ich über seine weitere Kommentierung, Wilhelm Busch sei eine Persönlichkeit des Schamburger Landes. Die absolute Unterbewertung eines weltweit anerkannten Künstlers, hat mich doch ziemlich erstaunt.

Wenn von Persönlichkeit im Kleinen die Rede sein soll, so ist hier zunächst Wiedensahl zu nennen. In Wiedensahl ist er nicht nur geboren, sondern hat auch mit Unterbrechungen fast sein ganzes Leben dort verbracht. Auch die meisten seiner besten Werke hat er nachweislich in seinem Heimatort verfasst.

Selbst das Geld für die Erbauung seines Denkmals wurde europaweit durch Spenden erbracht. Die Enttäuschung von Herrn Theiß ist auch verständlich, denn der Ausfall der genannten Summe ist für die Gesamtsumme des Projekts doch ein ziemlicher Batzen und verlangt eine Umorientierung.

Siegfried Schmidt

Wiedensahl

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