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Erst einmal unsere Sprache lernen

Zum Beitrag „Mein Cousin wurde geköpft“ vom 5. November. Erst einmal unsere Sprache lernen

Wenn ich in dem Zeitungsartikel über die Jesiden-Familie Khalaf aus Stadthagen lese, dass diese 1994 aus dem Irak nach Deutschland geflohen ist, dann stellt sich mir die Frage, warum Sohn Shalan Sahid die Worte von Vater Haco Khalaf 20 Jahre später noch übersetzen muss.

Bevor die Jesiden hierzulande politische Forderungen erheben und ihren Verein gründen, um in ihrem Zentrum ihre Religion und ihre Kultur zu pflegen, mögen sie die deutsche Sprache ihres Gastgeberlandes erlernen als Voraussetzung, unsere Kultur zu verstehen und Integration aktiv mitzugestalten.
Hans Günter Adrian

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