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Giftige Brühe aus „ungefährlichen“ Stoffen!

Zum Artikel „Giftige Brühe?“ vom 19. Juli. Giftige Brühe aus „ungefährlichen“ Stoffen!

Das, was wir von Anfang an befürchtet haben, hat sich nun durch die Wasseranalyse der Bürgerinitiative bestätigt. Das Asphaltmischwerk gibt viele, zum Teil hochgiftige Schadstoffe an die Umgebung ab.

Wenn man bedenkt, dass nach Aussage der Ahrens-Geschäftsführung zurzeit nur „ungefährliche“ Stoffe auf dem Gelände verarbeitet werden, dann muss man sich fragen, woher die Gifte kommen und wie die Situation wohl sein wird, wenn die Firma erst die Genehmigung für die Verarbeitung von gefährlichem Gleisschotter erhält?
Ebenso muss man sich fragen, wie sich die von Ahrens beabsichtigte Betriebserweiterung auswirken wird, wenn schon jetzt so viele Giftstoffe in die Umwelt entlassen werden.
Die Wirkung auf die Natur und das Grundwasser wird sicherlich bald feststellbar sein. Die Wirkung auf den Menschen werden wir möglicherweise in den Krankenstatistiken von Stadthagen erst in späteren Jahren sehen können.
Angesichts dieser bedrohlichen Szenarien würde mich mal interessieren, wie die Ratsmitglieder von SPD, Grünen und CDU heute über ihre Entscheidung denken, das Asphaltmischwerk nach Stadthagen in die Nähe der Wohngebiete zu holen? Haben sie daraus gelernt oder müssen wir ähnliche Entscheidungen auch in Zukunft befürchten?
Da Ahrens es bisher mit der Wahrheit nicht so genau genommen hat, werden wir sicher auch in diesem Fall wieder viel Fantasievolles darüber hören, wie die giftigen Inhaltsstoffe ins Wasser gelangen konnten. Vielleicht haben die Ratsmitglieder der Mehrheitsfraktion aber inzwischen gemerkt, dass man diesen Worten nicht trauen kann und werden über die Erweiterungspläne diesmal im Sinne der Bürger entscheiden.
Werner Schoch
Stadthagen

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