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Idylle existiert nicht mehr

Zum Bericht „In der Stadt summt es sich besser“ vom 2. Januar Idylle existiert nicht mehr

Zwar wohne ich relativ idyllisch auf dem Land in der Nähe von Mittellandkanal und Schaumburger Wald, aber eben nur relativ, da die Hubschrauber aus Achum immer wieder auch ziemlich niedrig fliegend, lärmend ihre schädlichen Abgase herniederregnen lassen.

Auch ist mir natürlich aufgefallen, dass die Viehweiden nur noch grün und nicht bunt sind, und dass viele blühende Ackerrandstreifen verschwunden sind. Auch eine Hecke, auf beiden Seiten hart angegangen von Ackerland, wird wenig für das Überleben von Jungfasanen bringen, deren Bestand in Niedersachsen ja auch bedroht ist.

 Dass aber die Honigbiene in der Stadt mehr Ertrag bringt als auf dem Lande, hat mich dann doch sehr erschrocken! Da spielt wohl die große Blütenvielfalt in städtischen Parks und Gärten eine Rolle. Dort, wo man nicht mit Gülle in zu großen Mengen düngt und auch Pestizide nicht in 20 Jahren um 50 Prozent erhöht im Einsatz waren. Klar, dass die Grünenfrau Bärbel Höhn sich an den Bundesagrarminister von der CSU wendet, denn unser grüner Minister Herr Meyer kann wenig ausrichten.

Ernst-Günter Vehling

Seggebruch

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