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Immenser Imageschaden für die Ludwig-Fresenius-Schulen

Schließung wegen geringer Nachfrage Immenser Imageschaden für die Ludwig-Fresenius-Schulen

In seinem Leserbrief vom 8. April zeigt der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Fachschulen Heilerziehungspflege Stadthagen, Rolf Sielemann, Verständnis für die Ludwig-Fresenius-Schulen (LFS), dass diese wegen zu geringer Schülerzahlen die Schule schließen.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Stadthagen. Er verweist auf die erheblichen finanziellen Verluste des Bildungsträgers. Auf den Punkt gebracht heißt das: Fehlt die Rendite, wird dicht gemacht.

Hier wird ein Rechtsbruch begangen gegenüber den Auszubildenden der LFS und der Vorsitzende zeigt Verständnis für den privaten Schulträger. Die Ludwig-Fresenius-Schulen haben sich gegenüber den Auszubildenden vertraglich und damit rechtsverbindlich zu einer dreijährigen Ausbildung verpflichtet. Aber weil die Finanzen nicht stimmen und Defizite eingefahren werden, setzt der private Bildungsträger den Auszubildenden den Stuhl vor die Tür: Das erste und zweite Ausbildungsjahr muss sich eine neue Schule, einen neuen Ausbildungsplatz suchen. „Man will dabei behilflich sein“, heißt es. Zur gleichen Zeit werden den Auszubildenden die preisgünstigen Unterkünfte im Wohnheim an der Hüttenstraße in Stadthagen gekündigt und ihnen damit ihre Bleibe genommen. Passt das zusammen?

Der Imageschaden für die Ludwig-Fresenius-Schulen ist immens. Welche Auszubildenden sind noch bereit, mit diesem Schulträger einen Ausbildungsvertrag abzuschließen, wenn ihnen möglicherweise ähnliches droht – gleich zu Beginn ihrer beruflichen Ausbildung unverhofft auf die Straße gesetzt zu werden? Vor den „dunklen“ Schafen wird gewarnt! Kann sich ein so großer Ausbildungskonzern ein solches Vorgehen ernsthaft leisten?!

Aber man sollte nicht vergessen, es gibt auch Solides, zum Beispiel die Paritätische Lebenshilfe Stadthagen, die mit ihrer Heilerziehungspflege-Schule offensichtlich einspringt. Klaus-Henning Lemme, Stadthagen

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