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In der Vergangenheit Fehler gemacht

Zum Artikel „Tropicana: Wirtschaftsbetriebe bevorzugen Bewegungsbad“ vom 28. Mai. In der Vergangenheit Fehler gemacht

Ein interessanter Artikel, den ich mit großem Interesse gelesen habe, denn ich bin ein großer Anhänger des Wellenfreibades und mit diesem aufgewachsen.

Ich konnte es gar nicht glauben, als es geschlossen wurde, denn im näheren Umkreis gibt es keine nennenswerte Alternative. Aber mir war schon recht schnell klar, dass es – worum auch sonst – um die Kosten geht. Das Wellenfreibad war schon immer eine attraktive Freizeitmöglichkeit in Stadthagen und hatte doch etliche Besucher. Sicher ist es schwierig, das Bad das ganze Jahr finanziell interessant zu gestalten, aber wie machen es denn die anderen Betreiber? Wo liegen denn so große Kosten, wenn das Wasser doch im Herbst bis Frühling rausgelassen ist?

 Klar ist, dass Reparaturmaßnahmen unumgänglich, aber lohnenswert sind. Ich bin mir sicher, dass sich die Besucherzahlen erhöhen lassen durch mit Solarenergie beheiztes Wasser für ein paar Monate vor dem und nach dem Sommer, um auf diese Weise Früh- und Spät-Schwimmer zu locken. Oder auch mit überregionaler Werbung – wie sie auch fürs Tropicana gemacht wird. Dies ist jahrelang verschlafen worden, was die zurückgehenden beziehungsweise nicht auslastenden Mengen an Besuchern mitbegründet. Noch ein wichtiger Faktor: Wäre das Bad nicht so stiefkindlich behandelt, sondern saisonal renoviert worden, wäre es nicht in solch einem Zustand, sondern immer noch attraktiv. Jetzt ist das Dilemma nicht nur groß, sondern anscheinend unüberwindbar, wie man Ihrem Artikel entnehmen kann. Denn die anderen Bereiche der Stadt wollen wohl auch nicht gern auf ihren Teil verzichten. Und wer will schon mehr Grunderwerbssteuer zahlen?
Christian Ucko
Wunstorf

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