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In keinem Fall marode

Zum Leserbrief „Geschönte Zahlen“ von Dieter Matthias. In keinem Fall marode

Der Leserbrief kann aus meiner Sicht nicht unwidersprochen bleiben. Der Darstellung von Herrn Matthias, dass es sich bei dem Kurhaus um ein marodes Gebäude handelt, kann ich nicht zustimmen.

Ich selbst bin in den Jahren 1960 bis 1963 als damaliger Leiter der Außenstelle des Staatshochbauamtes Bückeburg im Staatsbad Nenndorf verantwortlicher Bauleiter beim Bau des Kurhauses gewesen.

 Zu Beginn der Querelen hatte ich schon eine ausführliche Stellungnahme abgefasst. Wie damals dargelegt, besteht das Untergeschoss aus Stahlbeton und solidem Mauerwerk und müsste bei einem Neubau in ähnlicher Form wieder errichtet werden. Zu Fragen des Quellenschutzes hatte ich ebenfalls Stellung genommen. Das Obergeschoss besteht aus einer soliden Stahlkonstruktion, die Dacheindeckung soll nach meiner Kenntnis schon instand gesetzt worden sein. Die Räume sind zum Großteil vermietet und genutzt. Insgesamt kann also auf keinen Fall von marode gesprochen werden, wie Herr Matthias das getan hat.

Zu den Zahlen, bei denen der Rat stark angegriffen wird, möchte ich keine Stellungnahme abgeben. Sie sind wiederholt erörtert und von der Verwaltung geprüft und vorgelegt worden. Woher Herr Matthias seine Kenntnisse in dieser Hinsicht hat, kann ich nicht sagen. Es macht keinen Sinn, auf frühere Baumaßnahmen hinzuweisen. Seiner Grundansicht aber muss ich abschließend noch einmal energisch widersprechen!
Otto Uthe, Dipl-Ing.
Bausachverständiger
Bad Nenndorf

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