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Keine gute Entscheidung für unser Land

Zum Artikel „Jedem dritten Betrieb fehlen Azubis“ vom 15. Juni. Keine gute Entscheidung für unser Land

Der Bericht informiert, dass Unternehmen keine Auszubildende mehr finden und er stellt weiterhin fest, dass Flüchtlinge noch nicht helfen. Bei ihnen fehle es an mangelnden Deutschkenntnissen. Es bestünden Defizite im Bereich der Mathematik, an fehlender Disziplin, Belastbarkeit und Leistungsvermögen.

Ob man das allein den Flüchtlingen vorwerfen kann? Immerhin kommen sie aus einer ganz anderen Welt, einem völlig anderen Kulturkreis. Bis auf den täglichen Tag-Nacht-Wechsel ist ihnen hier vielfach alles fremd.

Nun haben wir sie zum Teil hierher geholt. Vor uns steht eine große oder besser ausgedrückt, eine zu große, eine nicht zu bewältigende Integrationsaufgabe. Diese hätte uns die Kanzlerin nun wirklich ersparen können. Ganz viele von denen, die jetzt dem deutschen Arbeitsmarkt nicht genügen, werden es auch in der Zukunft nicht schaffen und dem Prekariat zufallen. Um die Erwartung einmal negativ auszudrücken: Die kaum noch zu beherrschenden Viertel in unseren Städten werden erheblich Zulauf erfahren und der IS auch.

Noch einmal zurück zum Mangel an Azubis: Das Problem ist nicht neu. Es begann in den 60er Jahren, als viele Frauen in Deutschland für sich entschieden, lieber Karriere als Betten zu machen. Seither ging die Geburtenrate nach unten. Seit dieser Zeit ist bekannt, dass der Geburtenrückgang aufgefangen werden muss, etwa durch gezielte Zuwanderung.

In meinen Augen ist es ein Versäumnis unserer Politik, ein „Geburtenausfallausgleichsgesetz“ nicht geschaffen zu haben; manche nennen es auch „Zuwanderungsgesetz“.
Lothar Melchin
Bückeburg

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