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Kindern die Kindheit lassen

Zu dem Bericht „Fast die Hälfte aller Drittklässler kann nicht schwimmen“ vom 23. Juni. Kindern die Kindheit lassen

Wenn ich so an die Zeit zurückdenke, bin ich schon im Kindergarten geschwommen. Ab der ersten Klasse kam auch der richtige Schwimmunterricht dazu. Das ist in der heutigen Zeit anders. Die Schulzeit ging auch nur bis 13.10 Uhr, danach war immer Schulschluss.

Was die Kinder alles nicht dürfen und was sie lernen müssen, ist sehr heftig geworden. Teilweise kommen die Kinder erst nachmittags nach Hause und Sport gibt es nur zweimal in der Woche. Da sollte man sich auch nicht wundern, dass Kinder kaum noch was machen können, geschweige denn lernen.

In der heutigen Zeit werden die Jungen und Mädchen nicht mehr als Kinder angesehen, sondern als Lernmaschinen. Ich konnte nach jedem Schulschluss immer ins Freibad oder irgendwas anderes machen. Danach wurden noch eine Stunde Hausaufgaben gemacht, und gut war es. Man konnte noch Kind sein, so wie sich es auch gehört in dem Alter.
Angelo Weiß
Lindhorst

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