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Kommentar weit verfehlt

Zu dem Leitartikel „Das traurige, starke Europa“ vom 24. März Kommentar weit verfehlt

Sehr geehrter Herr Koch, Sie kommentieren das mitfühlende Verhalten der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mit folgenden Worten, ich zitiere „Ist diese Szene […] ein Zeichen der Schwäche? Die Italienerin hat aller Welt gezeigt, was Europa ist: mehr als ein Binnenmarkt, mehr als eine Bürokratie, Europa ist eine Gemeinschaft von Menschen“.

Und sie setzen fort: „Sie gehen aufeinander zu – über nationale, ethnische, sprachliche, religiöse und kulturelle Grenzen hinweg“.

 Sie blenden dabei völlig aus, dass am gleichen Tag die polnische Regierung erklärt, dasssienun nicht mehr zu ihrer Zusage steht, 600 Flüchtlinge aufnehmen zu wollen. In diesem Lichte betrachtet erscheint mir Ihr Kommentar zur gegenwärtigen Lage der EU doch weit verfehlt.

Michael Kasior

Stadthagen

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