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Mit System?

Leserbrief zum Artikel „Bußgeldbescheid trotz Behindertenausweis“. Mit System?

Das, was Frau Simon auf dem Parkplatz am Wall Nord widerfahren ist, habe ich im Oktober 2014 auf dem Parkplatz am Krankenhaus während eines Arztbesuches erlebt.

Ich hatte auf dem Beifahrersitz eine Plastikparkscheibe mit zeitgenauer Angabe gut einsehbar abgelegt. Als ich zurückkam, fand ich unter dem Scheibenwischer meines Autos einen kleinen Zettel. Ich musste feststellen, dass es ein Verwarngeld von zehn Euro war, weil ich keine Parkscheibe ausgelegt haben soll.

Am selben Tag habe ich der Amtsleiterin sofort den Sachverhalt vorgetragen und ihr dazu gesagt, dass ich nicht gewillt wäre, die zehn Euro zu bezahlen. Ich habe ihr auch mitgeteilt, wenn ich das Auslegen einer Parkscheibe vergessen gehabt hätte, ich die zehn Euro sofort an die Stadtkasse bezahlen würde.

Meinem Widerspruch, den ich ihr ausführlich vorgetragen habe, wurde nicht stattgegeben, sondern er wurde zum Landkreis weitergeleitet. Da ich mich nicht gerne als unglaubwürdig hinstellen lasse, habe ich beim Landkreis auch Widerspruch eingelegt. Der ausführlich begründete Widerspruch hat bei der Bußgeldstelle des Landkreises zur Einstellung des Verfahrens geführt. Ich frage mich deshalb: Hat diese „Methode“ in Stadthagen System?

Ich würde mich freuen, wenn sich hierzu noch viele melden würden, oder bei mir anrufen, auch wenn sie bereits ein Bußgeld entrichtet haben, um einen aufwendigen Schriftwechsel mit den Behörden zu vermeiden, damit solches Handeln abgestellt werden kann.
Erich Lockemann
Stadthagen

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