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Mit dem Kopf durch die Wand: Wollen wir solche Politiker?

Zum Beitrag „Ich lasse mich doch nicht verklapsen“ vom 24. Oktober Mit dem Kopf durch die Wand: Wollen wir solche Politiker?

Immer wieder sind im Rahmen politischer Debatten die gleichen Namen der Presse zu entnehmen, wenn es um heftige Reaktionen/Widerstände geht.

Da stellt sich mir mittlerweile die Frage: Sollte ein öffentlicher Vertreter nicht über einen gewissen Verhaltenskodex verfügen, zu dem gehört, seinen Emotionen eben nicht freien Lauf zu lassen. Soll es der Wille der Bürger sein, dass sich ihr Vertreter verhält, wie ein Kind, dem man die Sandschaufel weggenommen hat? Sind wir nicht viel eher daran interessiert, selbstsicher, aber besonnen, mit konstruktiven und guten Argumenten vertreten zu werden?

Bei einer Ablehnung des schriftlichen Antrages mit zehn zu einer Stimme im Kreisausschuss, wobei die eine auch noch die eigene Stimme ausdrückt, ist es da ernsthaft vertretbar, im Kreistag mit diesem Antrag nochmals präsent zu werden, scheinbar mit der Absicht, einen Disput vom Zaun zu brechen?

Aus meiner Sicht ist über den Antrag demokratisch entschieden worden, klar und deutlich. Meine Frage richtet sich an alle Wähler: Wollen wir wirklich vertreten werden von Politikern, die willens sind, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen?
Simone Jaschke

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