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Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen

Zum Artikel: „Am Kreisel scheiden sich die Geister“ vom 9. August. Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen

Wenn ich diese Diskussion lese, die dort bei unseren Volksvertretern in der Stadtpolitik um die gefährliche Kreuzung Vornhäger/Lauenhäger Straße entstehen, kann ich nur den Kopf schütteln.

Die SPD plädiert für einen großen Kreisel. Sie sagt, jener sei am sichersten. CDU-Sprecher Heiko Tadge bevorzugt einen kleinen Kreisel in der Mitte mit Pflaster, damit die Grünanlagen nicht gepflegt werden müssen. Interessanter Vorschlag, würde jener nämlich das Stadtsäckel entlasten, weil die Stadt ja mit der Pflege der Grünanlagen sowieso schon überfordert ist. Vielleicht sollte man sich diesbezüglich mal den Rat von Herrn Kellermeier einholen.
Die Grünen sagen: Großer oder kleiner Kreisel – egal, Hauptsache sicher. Okay. Die FDP möchte einen großen Kreisel und damit die Kreuzung zu einer Visitenkarte der Stadt machen.
Ich persönlich finde den Vorschlag vom WIR-Fraktionssprecher Richard Willmers gar nicht so schlecht. Der sagt, durch die neue Ampelschaltung sei es schon viel sicherer geworden (den Eindruck habe ich auch). Warum dann viel Geld aus dem Fenster werfen? Das könnte man für die bessere Pflege der an sich schönen städtischen Grünanlagen ausgeben.
Sehr geehrte Ratsherren, kaufen Sie doch erstmal die Moschee, in deren Besitz Sie doch noch gar nicht sind. Dann können Sie das Gebäude abreißen und danach überlegen, was Sie dort machen wollen.
Denn wenn das Gebäude erst einmal weg ist, haben alle eine viel bessere Sicht. Also: Nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen.

Frank Frischmuth
Stadthagen

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