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Nicht intensiv genug mit dem Thema befasst

Zum Artikel „Grünpflege: Stadt sieht rot“ vom 31. August. Nicht intensiv genug mit dem Thema befasst

Im Beitrag wird ausgeführt, dass „das Verbot der Chemiekeule Glyphosat sowie der extrem wechselhafte Sommer neue Herausforderungen für die Stadt bei der Unkrautbeseitigung darstellten“. Richtig ist, dass die Anwendung des Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat seitens der EU-Kommission bis Ende 2017 verlängert wurde.

Dies muss ja nicht bedeuten, dass das Pestizid durch die Stadt vorzeitig nicht mehr eingesetzt wird. Aber ein Verbot zu behaupten, welches es aktuell noch nicht gibt, ist eben nur eine Schutzbehauptung.

In einem vor einigen Tagen erschienen Artikel in den SN wurde ausgeführt, dass die Halden am Georgschacht mit Erdreich ummantelt werden sollen, um dann begrünt, das heißt bepflanzt zu werden.

Dazu existiert eine ältere Studie der Universität Clausthal-Zellerfeld. In dieser wird darauf hingewiesen, dass die Bepflanzung von Halden höchst problematisch ist, weil in den Halden eingelagerte Problemstoffe von den Pflanzen aufgenommen und über das Laub· oder Nadelwerk in die Umwelt abgegeben werden. Die Stadt wäre wohl gut beraten, sich diese Studie zu beschaffen, um die Zweckmäßigkeit der Begrünung zu überprüfen.

Karl-Ernst Strebost
Stadthagen

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