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Note Mangelhaft für die Stadt beim Thema E-Mobilität

Zum Artikel „Keine Strom-Tankstelle in der Kreisstadt“ vom 3. September. Note Mangelhaft für die Stadt beim Thema E-Mobilität

„Stadthagen, mit rund 23 000 Einwohnern Kreisstadt und Versorgungszentrum des Landkreises Schaumburg, verfügt über eine sehr gute Wirtschaftsstruktur und Infrastrukturausstattung.“ So wirbt die Stadt Stadthagen in ihrem Internetauftritt. Zu beurteilen, ob sehr gut zutrifft, bleibt jedem vorbehalten. Beim Thema E-Mobilität bleibt nur die Note Mangelhaft zu vergeben, zumal ihr hauptamtlicher Wirtschaftsförderer Informationen verbreitet, die nicht der Realität entsprechen.

Eine öffentliche Stromtankstelle, zum Beispiel als Doppelladesäule, kostet keine 25.000 bis 30.000 Euro, auch nicht unter Einbeziehung der Kosten für einen mehrjährigen Betrieb und freier Stromabgabe. Wo kommen denn diese Zahlen her? Oder doch ein Druckfehler?
Mal wieder muss auf andere Gemeinden, und die sind keine Kreisstädte, verwiesen werden. Obernkirchen und Rinteln wurden in dem SN-Artikel genannt. Eine halbe Stunde Internetrecherche und man stößt auf eine Unmenge an Aktivitäten zu E-Mobilität, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Kooperationen für Fuhrparks von öffentlichen und privaten Trägern, die wir in Stadthagen ja auch haben (Stadtwerke, Pflegeeinrichtungen, Handwerk, etc.). Und was ist mit E-Bikes, Pedelecs oder Segways, die für die viel beschworene Förderung des Tourismus in unserer Weserrenaissance-Stadt doch auch eine Bedeutung haben? Die bräuchten vielleicht auch eine Stromtankstelle.
Ich wünsche mir, dass nach eingehender Recherche durch die Stadt, vielleicht auch auf der Schaumburger Energiemesse Ende September, erneut über dieses Thema berichtet wird, und zwar auf Grundlage seriöser Informationen. Und da ist doch noch der Landkreis Schaumburg mit Sitz in Stadthagen. Der hat eine Leitstelle Klimaschutz mit zwei Klimamanagern. Die könnte man auch fragen, oder? Stadthagen schlaf weiter.
Karsten Heine
Stadthagen

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