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Nur Stadthagen hätte profitiert

Zu dem Bericht „Theiß ist enttäuscht von Wiedensahl“ Nur Stadthagen hätte profitiert

Ich teile die Meinung der Wiedensahler Bürgermeisterin Anneliese Albrecht, die meint, der Flecken hätte von den geplanten Wilhelm-Busch-Tagen in Stadthagen überhaupt nichts.

Ich glaube auch nicht daran, dass es etwas Gutes – wie Stadthagens Bürgermeister Theiß meinte – für beide Orte gebracht hätte. Stadthagen und nur Stadthagen hätte davon profitiert.

 Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe selbst über zehn Jahre meines Lebens in Wiedensahl gewohnt. Was da an Heimat, Tradition, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft gelebt wird, ist bemerkenswert.

 Was sich dort in den vergangenen Jahren, geschuldet der geschichtlichen Verbundenheit zu Wilhelm Busch, getan hat, ist klasse. Das Wilhelm-Busch-Dorf hat sich zu einer Ausflugsattraktion entwickelt.

 Ich glaube auch nicht, wie der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiko Tadge meint, die Wiedensahler Ratskollegen hätten die Chance nicht erkannt, sondern sie sehen einfach keinen Sinn darin, 5000 bis 10.000 Euro für die Wilhelm-Busch-Tage in Stadthagen zu zahlen und deswegen haben sie abgelehnt.

 Ich gebe dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Jan-Philipp Beck recht, die jetzt entstandene Finanzierungslücke erst einmal zu schließen. Woher das Geld für die 76000 Euro teuren Wilhelm-Busch-Tage kommen sollte, war auch keinem klar.

 Herr Theiß, schieben Sie jetzt einmal etwas Vernünftiges an. Was ist zum Beispiel mit Ihrer damals wahlpropagierenden Bürgerbefragung zu einem bestimmten Thema in der Kreisstadt geworden?

Frank Frischmuth

Stadthagen

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