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Nur ausgeben, was da ist

Zum Haushalt 2016 der Stadt Stadthagen. Nur ausgeben, was da ist

Wo ist der Esel, der die Dukaten für die Stadt Stadthagen scheißt?

Die vorgeschlagenen Ausgaben sind teilweise bei der hohen Verschuldung der Stadt überflüssig. Beispiele: Bewegungsbecken, Altbauten an der Krummen Straße, beabsichtigter Ankauf von Immobilien zur Errichtung eines Kreisels an der Vornhäger Straße…

Für das Bewegungsbecken am Tropicana, Kosten in Höhe von voraussichtlich 1,5 Millionen Euro, ist der erhoffte Landeszuschuss in Höhe von etwa 800 000 Euro weggefallen – trotzdem soll das Projekt gebaut werden.

Das Tropicana soll weiter aufgehübscht werden, obwohl in den SN in den vergangenen Monaten berichtet wurde, dass in allen Bädern des Landkreises die Besucherzahlen zurückgegangen sind, auch im Bad in Stadthagen. Die Betriebskosten betragen in Fall von Stadthagen etwa eine Million Euro im Jahr (also Steuergelder). Hinzu kämen beim Bau eines Bewegungsbeckens noch weitere 300 000 Euro.

Mein Vorschlag: Nur das Allernötigste finanzieren, wie Straßenbau, Kindergärten, Radfahrwege, damit sich der Schuldenstand der Stadt Stadthagen verringert.

Im Übrigen: Über die Kosten der Betreuung der Flüchtlinge habe ich in der Haushaltsdebatte noch gar nichts gehört beziehungsweise gelesen. Nochmals: Man kann nur Geld ausgeben, was vorhanden ist. Oder sind unsere Ratsmitglieder allesamt nicht in der Lage, ihren privaten Haushalt entsprechend ihrer Einnahmen zu gestalten?
Heinrich Osterwald
Stadthagen

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