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Zum Leserbrief „Glyphosat, bitte genauer hinschauen!“ vom 30. Mai. Offene Diskussion erforderlich

Auch ohne die berechtigte und auch wichtige Debatte um die krebserregende Wirkung von Glyphosat ist das Herbizid ein gefährliches Umweltgift, das jede Pflanze auf dem Feld tötet, sofern sie nicht entsprechend gentechnisch verändert wurde.

Weniger Wildpflanzen auf und neben den Ackerflächen bieten auch weniger Lebensraum für Bienen und andere Insekten.  Und diese sind wiederum Hauptnahrung für viele Vögel. Der Einsatz von Glyphosat und anderen Pflanzenschutzmitteln führt damit zu einer geringeren Artenvielfalt. 30 Prozent aller Vögel stehen bereits auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten, ein Drittel der etwa 270 Pflanzenarten, die ihr Hauptvorkommen in der Ackervegetation haben, gelten als regional gefährdet oder ausgestorben. Wenn man tatsächlich genauer hinschaut und auch die langfristigen Folgen betrachtet, kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass Glyphosat keineswegs ungefährlich ist. Darf der Mensch bestimmen, welche Pflanzen und Tierarten ausgerottet werden? Was können wir tun, um die Artenvielfalt zu erhalten, Herr Meier?
Thomas Knickmeier
Tallensen

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