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Polemische Vorurteile gegen Holzbau

Zum Artikel "Ein 18-Millionen-Euro-Brikett?" vom 13. Juli Polemische Vorurteile gegen Holzbau

Wir können dem Architekten und Dozenten Matti Schmalohr für seinen Leserbrief in den SN am 15. Juli nur dankbar sein. 

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Sachkundig entkräftet er die diversen polemischen Vorurteile des Herrn Sasse gegen eine Ausführung der IGS in Holzbau. Politik und Verwaltung sollten sich durch dessen weitgehend wissensbefreiten Behauptungen im SN-Beitrag vom 13. Juli nicht irritieren lassen, sondern diesen selbstbewusst entgegentreten. Arbeitet Herr Sasse doch zugleich auch mit infamen Unterstellungen, dass der Landkreis „ohne den Sachverhalt mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu prüfen“ sich „in erster Linie ... das ‚Mäntelchen der Nachhaltigkeit‘ umhängen wollte“ und dafür das Leben unserer Kinder aufs Spiel setze.

Es geht jedoch weder um „Mäntelchen“, noch um „Ideologie“. Es geht darum, dass die Holzbauweise ganz wesentlich den Energieaufwand in der Herstellung eines Gebäudes senkt und daher zu den Zielen des „Masterplans 100 Prozent Klimaschutz“ passt, der gerade für den Landkreis erarbeitet wird.

Auch in Niedersachsen wird der Holzbau durch einen „Niedersächsischen Holzbaupreis“ schon länger propagiert, worauf Herr Schmalohr hinweist. Nur in Schaumburg ist diese Bauweise scheinbar noch nicht so recht angekommen. Insofern wäre eine IGS in Holzbauweise für Schaumburg innovativ, nicht für Norddeutschland, wie Herr Klebe zitiert wird. Haben wir die Umsicht, uns die Erfahrungen anderer Regionen zu eigen zu machen und für Schaumburg eine Innovation zu wagen? Angesichts unserer Ambitionen im Klimaschutz würde uns dies gut anstehen!

Von Manfred Görg, BürgerEnergieWende Schaumburg, aus Soldorf

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