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Polizist nicht vorverurteilen

Zu dem Artikel „Neuer Verdacht gegen Bundespolizisten“ vom 10. August. Polizist nicht vorverurteilen

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Hannover gegen den Bundespolizisten wiegen schwer und sind, sollten sie sich bewahrheiten, nicht entschuldbar.

 Allerdings werden bisher nur Vorwürfe in einem nicht abgeschlossenen Ermittlungsverfahren erhoben und veröffentlicht. Diese Form der Berichterstattung kommt einer Vorverurteilung gleich und mir stellt sich die Frage, ob ein Bundespolizist überhaupt Persönlichkeitsrechte besitzt und ob auch für Polizisten die rechtsstaatliche Unschuldsvermutung gilt.
 Für den Fall, dass die Vorwürfe vor Gericht keinen Bestand hätten, bliebe am Ende eine Rufschädigung, die nicht mehr gut zu machen wäre. Was schreibt die Presse dann?
Sabine Gieseke,
Lauenhagen

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