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Radikalisierung müsste von nahestehenden Personen bemerkt werden

Zu den Terroranschlägen Radikalisierung müsste von nahestehenden Personen bemerkt werden

Die Moslems sagen, was wir auch glauben: dass der allergrößte Teil ihrer Glaubensbrüder friedlich ist und nur wenige (die Terroristen) ihren Glauben falsch definieren und somit nicht mehr zu ihrer Glaubensgemeinschaft gehören.

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Gemeinsam mit Andreas Hofmann (hi. li.) und anderen Mitgliedern des Netzwerkes „Obernkirchen hilft“ sowie Vertretern der Bürgerstiftung Schaumburg und des Lions-Clubs Schaumburg präsentierten die beschenkten Flüchtlingskinder ihre neuen Fahrradhelme.

Quelle: wk

Aber wer hat denn Zugang zu der Denkweise der Terroristen, wenn nicht ihre Familien und Freunde? Die moralische Veränderung zur Radikalisierung müsste von nahestehenden Personen doch bemerkt werden, doch hier scheint man nichts merken zu wollen. Von Gegensteuern ganz zu schweigen. Der größte Fehler liegt darin, dass die moslemische Gemeinschaft schon viel früher auf diese religiösen Extremisten reagieren und sich öffentlich gegen diese Gruppe hätte stellen müssen.

Da fragt man sich zum Beispiel, wie es sein konnte, dass sich der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Drahtzieher der Paris-Attentate, Salah Abdeslam, tagelang im überwiegend von Moslems bewohnten Brüsseler Stadtteil Molenbeek verstecken konnte, ohne dass das jemand bemerkt hat. Da könnte man doch annehmen, dass dieses dort wohl stillschweigend geduldet wurde. Aber auch in den Moscheen sollte man sich von den Attentaten und den Attentätern klarer distanzieren und diese öffentlich verurteilen, was man bisher vermisst hat.

Es bleiben viele unbeantwortete Fragen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die moslemische Gemeinschaft in Europa bei der Lösung der dringenden Probleme mehr mit den staatlichen Organen zusammenarbeiten würde, damit die menschenverachtenden Attentate rechtzeitig erkannt und vielleicht verhindert werden können. Es würde dem Miteinander von Christen und Moslems gut tun.

Michael Lindner

Bückeburg

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