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SPD baut selbstverschuldeten Frust ab

Zum Artikel „CDU und WIR schützen Theiß vor Rot-Grün“ vom 5. Februar. SPD baut selbstverschuldeten Frust ab

Das während der Ära des Altbürgermeisters Jürgen Hoffmann von den Sozialdemokraten absolvierte Konflikttraining hätte ja seinen Sinn verfehlt, wenn man den Erkenntnisgewinn daraus nicht bei anderer Gelegenheit erneut würde einbringen können.

Also musste nur die Wahl eines Bürgermeisters, der nicht einer der sogenannten Volksparteien angehört, abgewartet werden, um dessen Demontage anzugehen und die Abwahl von Bernd Hellmann zu rächen.

Dabei haben im Wesentlichen wenige Sozialdemokraten selbst die Abwahl des vorherigen Amtsinhabers, Hellmann, zu verantworten. Wer in einem beispiellosen Hasspamphlet einen ganzen Berufsstand diffamiert, um die Nichteignung eines Rechtsanwalts für ein politisches Spitzenamt zu beschreiben, darf sich nicht wundern, wenn im wahrsten Sinne des Wortes der Schuss nach hinten los geht, also den trifft, den man eigentlich fördern wollte.

Warum wohl, hat der Gesetzgeber die kommunalpolitischen Spitzenämter auch für Nichtbeamte geöffnet? Die im erwähnten Pamphlet, welches zur Bürgermeisterstichwahl am 15. Juni 2014 erschien, formulierten Gehässigkeiten werden auch dann nicht akzeptabler, wenn diese als „Glosse“ überschrieben werden.

Bernd Hellmann wurde darüber hinaus von seinen politischen Freunden und vom Rat allein „im Regen stehen gelassen“, als es um die Ansiedlung eines Asphalt-Mischwerkes auf dem Gelände des ehemaligen Georgschachtes ging. Zunächst ein einstimmiger Ratsbeschluss für diese Ansiedlung, dann ein feiges „sich in die Büsche schlagen“ und darüber hinaus das Wendehalsmanöver von Ratsherr Wilmers und seinen Freunden(-innen). Hellmann war verpflichtet, den einstimmigen Ratsbeschluss auszuführen.

Die nur der Demontage des parteilosen Bürgermeisters Theiß dienenden Vorwürfe sind das eigentliche Mobbing; im Übrigen schaden die Streitigkeiten der Schule Am Sonnenbrink, wo die Problematik wohl gelöst ist.

Warum also wärmt man das Geschehen dort nochmals auf? Nur zum Frustabbau einer selbst verschuldeten Abwahl eines Bürgermeisters, der sein Amt durchaus verantwortungsvoll ausgeübt hat? Bereits im Herbst 2016 sind erneut Kommunalwahlen, bei denen der Bürger abstimmen kann, was er von dieser Art von Stadtpolitik hält.

Karl-Ernst Strebost
Stadthagen

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