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Schließung wäre jammerschade

Zur Berichterstattung über die Zukunft der „Badewonne“ in Nordsehl. Schließung wäre jammerschade

Die Samtgemeinde Niedernwöhren ist eine Kommune, die zwei besondere Einrichtungen für die Bürger vorhält, die auch kreisweit Beachtung finden: den Anrufbus Niedernwöhren und das Hallenbad „Badewonne“ in Nordsehl. Beide Einrichtungen sind keine Pflichtaufgaben einer Gemeinde, sondern freiwillig aufgrund von Ratsbeschlüssen eingeführt und seit Jahren ganz besondere Markenzeichen der Samtgemeinde Niedernwöhren. Die Badewonne besteht seit über 40 Jahren.

Dank Übernahme der Betriebsführung durch den Förderverein konnten die Besucherzahlen von 20 000 auf 50 000 im Jahr erhöht werden. Damit ist das Bad sehr gut ausgelastet – das ist bei weitem nicht bei allen Bädern der Fall.
Diese positive Entwicklung ist insbesondere ein Verdienst des Fördervereins mit Rolf Wöbbeking an der Spitze und mit Monika Wahlmann als sportliche Leiterin. Dahinter steht aber noch ein Team mit vielen ehrenamtlichen Helfern, die alles prima organisieren. Dafür kann man dem Verein gar nicht genug danken.
Und jetzt, wo die Badewonne vom Bürger bestens angenommen wird, beschäftigen sich die Ratsmitglieder damit, sie zu schließen. Ist das nicht ein Armutszeugnis? Ich kann den politisch Verantwortlichen nur raten, mit dem Förderverein und den Vertretern des Bürgerbegehrens schnell eine gemeinsame Lösung für die Zukunft zu finden, die eine Sanierung mit kleinen Umbauten und verbesserten Nutzungsmöglichkeiten für alle Besucher vorsieht, damit das Bad noch viele Jahre erhalten bleibt. Ich denke, ich spreche im Namen vieler Besucher. Es wäre doch jammerschade, wenn die Badewonne für immer ihre Türen schließen müsste.
Mein Fazit: Es lohnt sich, hierfür öffentliche Mittel zu investieren – auch mit Blick auf den demografischen Wandel in der Samtgemeinde.

Fritz Anke
Bückeburg

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