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Sehr geehrter Herr Masurek!

Zum Artikel „Ringen um die großen Filialen“ Sehr geehrter Herr Masurek!

Von Friedrich-Wilhelm Homeier aus Nienstädt:

Sehr geehrter Herr Masurek, Sie sind ja nun schon seit geraumer Zeit als Wirtschaftsförderer bei der Stadt Stadthagen beschäftigt. In der Regel lese ich Ihren Namen im Zusammenhang mit Schließungen im Einzelhandel. Sie werden nicht müde, hier Erklärungen abzugeben, die wohl niemanden wirklich interessieren. Denn Fakt ist: Wieder ist ein recht attraktiver Laden nach etlichen Jahren geschlossen. Und das folgt (mit Recht) betriebswirtschaftlichen Entwicklungen, die so kommen müssen, wenn die Attraktivität des Einzelhandels in einer sehr schönen Stadt „den Bach runter geht“.

Warum erwarten Sie, dass Frau Borges Sie anspricht, hatten Sie nicht versprochen, als Wirtschaftsförderer die Betriebe regelmäßig zu besuchen? Wenn ich so mit meinen Kunden umgehen würde, hätte ich keine mehr.

Ich bin in Stadthagen geboren und hätte dort auch gerne gebaut und mein Gewerbe weiterhin betrieben, hätte es uns Herr Fellmann nicht so schwer gemacht. Seit 1998 sind wir mit Geschäft und Wohnhaus „bekennende Liekweger“!

Die großen Filialisten wollten schon vor Jahrzehnten nach Stadthagen. Das wusste eine Handvoll Immobilienbesitzer erfolgreich zu verhindern. Die tolle Marktpassage hat kaum noch Einzelhandel unter ihrem Dach.

Die Gastronomie ist relativ tot, hatte doch Herr Hellmann beste Beziehungen zum Wirt der Brache „La Piazetta“. Der Ratskeller ist ja sowieso unantastbares Hoheitsgebiet. So bleibt belebender Wettbewerb auf der Strecke.

Lange Rede kurzer Sinn: Sehr geehrter Herr Masurek, ich habe eine große Bitte an Sie: Schildern Sie uns doch einmal die Erfolge, an denen Sie maßgeblich beteiligt waren und Ihre Rolle, die Sie jeweils spielten. Da sowohl Ihr Einkommen als auch Ihr Arbeitsplatz wahrscheinlich aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es sicherlich auch Ihr Wunsch, die Erfolge einmal transparent darzustellen.

Interessant wäre es auch, Ihre Zukunftskonzepte für eine nachhaltige wirtschaftliche Belebung der Innenstadt zu erfahren. Nicht besonders interessant erscheinen mir die vorübergehende Beseitigung des Leerstandes durch Kunstausstellungen und ähnliche Ideen. Und: Ärztehäuser und Apotheken laden nicht zum Shoppen und Verweilen ein.
Gerne lade ich Sie ein, sich um die (Wieder)Ansiedlung unseres Betriebes in Stadthagen zu bewerben. Unsere Kontaktdaten finden Sie unter www.HSTLICHT.de

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