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Sie haben morgens recht und nachmittags frei...

Leserbrief zum Leitartikel von Saskia Döhner „Kapriolen – Schluss mit dem Klassen-Kampf an den Gymnasien!“ vom 18. November Sie haben morgens recht und nachmittags frei...

Lehrer sind faul, haben dauernd Ferien, ihre Schüler sind ihnen egal, und auf Klassenfahrten wollen sie deshalb auch nicht mehr gehen – so die dreisten Behauptungen der Saskia Döhner, die offenbar 24 Stunden am Tag Artikel schreibt und dabei ohne Denkpausen auskommt.

Also ich erlebe Schule anders: Schüler und Lehrer arbeiten, streiten und diskutieren miteinander, teilen Erlebnisse auf Klassen-, Austausch- und Theaterfahrten, machen Musik im Chor, im Orchester und in der Band, stehen auf der Theaterbühne mit ganz viel Engagement auf beiden Seiten trotz Klausuren, Referaten und Korrekturen. Man ist weit davon entfernt, sich egal zu sein!

 Wenn es so weit käme, wäre das Projekt Schule zum Scheitern verurteilt. Schule ist eben nicht – wie Döhner vorschlägt – in ein Acht-Stunden-Korsett zu pressen. Viele schulische Veranstaltungen und Aufgaben finden außerhalb dieser Arbeitszeit statt. Würde Döhners Vorschlag greifen, beschränkten sich Klassenfahrten auf die Vormittags- und Nachmittagsstunden. Welcher Schüler würde dann wohl noch mitfahren? Der Vorschlag zieht nicht, aber das scheint egal zu sein...

Silke Bingel, Nienstädt

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