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Sinnloses Verbrennen

Zum Kommentar „Brenntage nicht verteufeln“ vom 1. November. Sinnloses Verbrennen

Die Argumentation des Aufwandes für die Anlieferung von Gehölzschnitt ist neben den Annahmegebühren nur eine Seite der Gehölzschnittentsorgung.

Eine Verbrennung ist nicht nur wegen der im Kommentar genannten „Rußentwicklung“ mit einer Kompostierung nicht vergleichbar. Gerade bei einer unkontrollierten Verbrennung von frischem Gehölzschnitt entstehen neben Kohlendioxid auch weitere unliebsame Schadstoffe.

Dabei handelt sich hier um einen verwertbaren Stoff, der zur Gewinnung von Kompost oder/und Energie geeignet ist. Ökonomische Überlegungen und letztendlich auch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sprechen für eine Verwertung vor der Abfallbeseitigung durch Verbrennung.

Während an anderer Stelle zulasten der Natur Biomasse angebaut/gewonnen und auch transportiert wird, um Komposterden und Energie zu erzeugen, scheint es mir nicht nachvollziehbar, dass nun der anfallende Gehölzschnitt in größeren Mengen sinnlos verbrannt werden soll.
Felix Wells

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