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Tägliche Unfallgefahr in Wilhelmsdorf

Zum Artikel „Ein weißes Fahrrad als Mahnmal“ vom 28. Mai. Tägliche Unfallgefahr in Wilhelmsdorf

In Haste-Wilhelmsdorf hätte ich auch gerne ein Fahrrad als Mahnmal. Im Februar 2015 ist der Fuß-/Radweg durch unseren Ort als reiner Fußweg ausgeschildert worden. Nach meiner Kenntnis hat es an der gefährlichen Einmündung – dort steht eine drei Meter hohe Hecke – des „Kurzen Weges“ in die Landesstraße  449 bereits zwei Fahrradunfälle gegeben, allerdings noch ohne Personen.

Täglich fahren morgens um 7.45 Uhr etwa sechs bis acht Schüler in entgegengesetzter Fahrtrichtung an der Stelle vorbei, und das nicht mit geringer Geschwindigkeit. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen Kinder bis zehn Jahre auf dem Fußweg fahren, müssen aber an jeder Straßeneinmündung anhalten und sich davon überzeugen, dass kein Fahrzeug herausfährt.

Das machen sie aber nicht und das machen auch die schnellen erwachsenen Pedelec- und Trekkingradfahrer nicht, die dort mit „gutem Beispiel“ voranfahren und sich ebenfalls auf dem Fußweg der L 449 in Gefahr begeben. Da kann ein unter Termindruck ortsunkundiger Paketdienst oder ein schneller Radfahrer, der sich im „Kurzen Weg“ verfahren hat (Sackgasse) und umkehren will, mit den auf dem Fußweg fahrenden Radfahrern kollidieren.

Wir können die potenzielle Unfallstelle von unserem Wohnzimmerfenster aus beobachten. Die Behörden sind alle informiert. Bis auf freundliche Mitteilungen, dass laut StVO nichts unternommen werden kann, geschieht nichts. Das grenzt aus meiner Sicht an grober Fahrlässigkeit.“
 Joachim Toemmler
 Haste

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