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Ungelöste Probleme

Zum Artikel „Theiß: Twegte ist hell genug“ vom 18. November. Ungelöste Probleme

Wir wohnen am Festplatz in Stadthagen. Hier ist alles schön beleuchtet. Das schützt uns aber vor Vandalismus nicht. Selbst erlebt: Die Polizei nimmt alles auf, und das war es dann. Ein fester Metallzaun mit abschließbaren Toren musste her. Eine Hecke reichte eben als Grundstücksbegrenzung nicht aus, und Betrunkene lungerten in unserem Vorgarten herum.

Das ist ja nun schon schlimm genug, aber es geht noch besser: Feiern macht Spaß, nur immer gezwungen werden, mitzufeiern nicht. Denn in Absprache mit der Stadt hatten wir uns darauf geeinigt, dass die Türen der Festhalle geschlossen bleiben, wenn sonst bei den fast wöchentlichen Veranstaltungen ein Lärmpegel zu einer massiven Lärmbelästigung führt, die uns Anwohner dazu zwingt, Schallschutzfenster einzubauen.
Das Einhalten von rechtlichen Absprachen scheint aber ein großes Problem für die Veranstalter zu sein. Unsere Beschwerden laufen nun schon seit acht Jahren. Obwohl die Lärmpegelmessungen über dem Maß der gesetzlichen Zulassung sind, zweifelt die Stadt diese immer noch an und muss fortwährend weiter prüfen.
 Wer ist denn nun wohl zuständig? Fragen über Fragen. Ein Entgegenkommen? Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit? Auch hier frage ich mich, ob es verhältnismäßig ist, das Problem auf den Sankt-Nimmerleinstag zu verschieben. Darin ist die Verwaltung zumindest Meister.

Gerhard Meier
Stadthagen

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