Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Unglückliche Informationspolitik

Zur Berichterstattung über die Spielplatzsituation „Am Obstanger“. Unglückliche Informationspolitik

Die Stellungnahme der Stadtverwaltung und der Kommentar in den SN zur Spielplatzsituation Am Obstanger spiegeln leider nicht die wirkliche Situation wider. Der vorhandene Spielplatz wird leider nicht dem Kinderaufkommen in dem Stadtquartier gerecht.

Nicht nur die Kinder aus dem Obstviertel, sondern auch aus der Gegend der Feld-, Wiesen- und Kleestraße nutzen den Obstanger zum Spielen.
Dabei bildet der vorhandene Spielplatz nicht alle Interessen der Kinder ab. Zahlreiche Kinder im Grundschulalter wollen einen Bolzplatz mit kleinen Toren oder ähnlichem. Dies hätte man meines Erachtens nach gut auf dem in der Nähe gelegenen freien Platz am Geothermie-Haus realisieren können. Um eine Anpassung der Spielmöglichkeiten in diesem Sinne – darum ging es bei der Diskussion, die die SPD auf ihrer Quartiersaktion aufgegriffen und in die Ratsgremien transportiert hat. Der Lärmaspekt, wie die Verwaltung betont, ist in der Diskussion eher ein Nebenaspekt.
 Als Anwohner kann ich bestätigen, dass die Informations- und Beteiligungspolitik der Stadtverwaltung und von Bürgermeister Theiß unglücklich gelaufen ist. Zunächst hieß es vonseiten der Verwaltung, dass die Unterschriften der acht unmittelbaren Nachbarn am Geothermie-Haus ausreichen, um eine Verlegung des Spielplatzes mit Bolzplatz positiv zu beurteilen. Als diese vorlagen, kamen dann neue Argumente ins Feld: Fläche als Kinderspielplatz reserviert, aufwendige Bauarbeiten und, und, und.
 Meines Erachtens nach widersprechen die Argumente der Verwaltung der Einrichtung eines Bolzplatzes am Geothermie-Haus nicht. Ein Bolzplatz mit zwei Toren und ein bisschen Rasen ließen sich schnell einrichten, und im Falle einer anderen Nutzung auch schnell wieder abbauen. Eine konstruktive Haltung von Bürgermeister Theiß und der Stadtjugendpfleger wären hier sehr hilfreich, um eine Lösung im Sinne der Bürgerfreundlichkeit und zur Zufriedenheit des gesamten Wohnviertels zu erreichen.
Mahmut Tarak, SPD-Ratsherr, und Anwohner
Stadthagen

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Sagen Sie Ihre Meinung – Schicken Sie Ihren Leserbrief bequem via Internet über unser Online-Formular. mehr