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Versprechen ist nur eine Phrase

Zu den Terroranschlägen in Brüssel Versprechen ist nur eine Phrase

Die Anschläge in Brüssel haben gezeigt, wie entschlossen der selbsternannte „Islamische Staat“ und seine Terrororgane ihre Ziele durchzusetzen bereit sind.

Ganz viele Muslime befinden sich in Europa, die meisten sind friedlich, relativ wenige – dennoch viel zu viele – sind es nicht.

 Unsere Kanzlerin hat sich solidarisch mit Belgien gezeigt, aber auch gesagt, dass in Deutschland alles Erdenkliche getan wird, um so etwas bei uns zu verhindern.

 Dieses vollmundige Versprechen ist nicht nur eine Phrase, sie ist auch falsch. Immerhin sind aufgrund ihrer Politik einige Hunderttausende Flüchtlinge eingereist, von denen – so war es in der Presse zu lesen – die deutschen Behörden nicht wissen, um wen es sich gehandelt hat und wo sich diese Personen jetzt befinden, was sie eventuell vorbereiten.

 Darunter sind mit einiger Sicherheit auch Dschihadisten gewesen. Wir in Deutschland können froh und dankbar sein, dass bei uns noch nichts passiert ist, mehr nicht.

 Noch einmal zur Kanzlerin: Sie hat all die Länder kritisiert, die (bisher) nicht bereit waren, Muslime aufzunehmen. In Polen, in Ungarn, in den baltischen Staaten, in Tschechien, der Slowakei und anderswo wird man die Gewaltakte von Brüssel mit Entsetzen verfolgt, sich ob der zu verteidigenden Werte mit Belgien solidarisch erklärt haben. Unabhängig davon wird man aber auch konstatieren, dass es richtig war, keine Muslime aufzunehmen.

 Damit wir wissen, womit wir es zu tun haben: Laut Wikipedia ist der Dschihadismus eine militante extremistische Strömung des Islamismus. Seine Anhänger propagieren den Aufbau und die Ausdehnung des Machtbereichs des „Islamischen Staates“ mit den Mitteln der Gewalt. Der kleine Dschihad ist die religiöse Verpflichtung eines jeden Muslims zum gewaltsamen Kampf zur Verteidigung des Islam gegen Ungläubige.

 Meiner Ansicht nach ist es wenig beruhigend, dass neben Anhängern anderer Religionen auch Muslime (sogar viele Muslime) abweichender Überzeugung sind. Wie lange uns dieses Phänomen erhalten bleiben wird? Experten sprechen von einer ganzen Generation.

Lothar Melchin

Bückeburg

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