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Von Rotten und Schmuddelkindern

Zu dem Bericht „Gymnasiasten fliehen vor Schmuddelkindern“ vom 18. März. Von Rotten und Schmuddelkindern

Da wischt man sich verwundert die Augen, das ist ja gar keine Politikerin der Linken, sondern die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, die sich hier über die „Zusammenrottung der Unternehmerkinder“ so unverschämt professionell auslässt.

Hat Sie nicht Recht, wenn in einer Klasse von etwa 25 Schülern ein Schüler eine Rotte bildet und 24 Schüler verächtlich tyrannisiert. Da können wir aber alle sehr froh sein, dass es fast keine Unternehmer mehr gibt, sonst wäre die Rottenbildung noch unerträglicher. Die einfachste und sicherlich beste Lösung wäre doch, Kinder von Besserverdienenden und Unternehmern gar nicht erst am Gymnasium zuzulassen. Die Chancen für so eine Gesetzesänderung stehen doch gerade auf „Grün“. Eine Definition für alle Kinder aus normal- und geringverdienendem Elternhaus hat Frau Piel ja nun schon für das neue Schulgesetz vorgegeben, das sind die Schmuddelkinder, das ist doch mehr als eine Aufwertung.

 Ein Problem werden die Abgeordneten jedoch trotzdem haben: Ab wie viel Einkommen der Eltern zählt man zu den Schmuddelkindern, und ab welchem Einkommen zählt man zur Rotte? Gerade in Zeiten, in denen alle von Toleranz reden, passt doch dieser Frontalangriff der Dame ins Bild. Kinder von Unternehmern sollten von solch einer Toleranzideologie ausgeschlossen werden, die sind es nicht wert, toleriert zu werden. Wer auch immer der Grünen-Fraktionsvorsitzenden befohlen hat, sich gegen ihre innere Überzeugung öffentlich für solch qualifizierte Aussagen zu entschuldigen, hat vergessen, dass wir in Deutschland Rede- und Meinungsfreiheit haben. Jede Person kann öffentlich Gedanken „kundtun“ und seien sie auch noch so intelligent.

 Können wir nicht alle froh sein, dass wir so viele intelligente Wähler haben, die solche zukunftsweisenden Denker ins Parlament wählen.
Lutz Kirchner
Stadthagen

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